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		<title><![CDATA[Of Monsters and Men - Die Wesen]]></title>
		<link>https://ofmonstersandman.de/</link>
		<description><![CDATA[Of Monsters and Men - https://ofmonstersandman.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 11:49:14 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Hexen]]></title>
			<link>https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2735</link>
			<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 20:17:21 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2735</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Magie</span></span><br />
<br />
Magie existiert in allem, sie begleitet die Erde seit ihrem Anbeginn als Naturelement. <br />
In sich selbst ist Magie weder gut noch böse. Sie durchdringt alle Elemente, verbindet die Welten der Lebenden und der Toten und folgt den Zyklen der Planeten und dem Leben auf der Erde. <br />
Dennoch hat sie auf manche Bewohner der Erde mehr Einfluss als auf andere. Grundlegend sind viele Menschen in der Lage, Magie wahrzunehmen, doch die einen sind hierfür sensibler als andere und die meisten bleiben für ihr Leben lang unwissend darüber, dass sie überhaupt existiert. Von ihnen wird die Magie als Einbildung und Aberglaube abgetan. Nur ein Bruchteil ist in der Lage, sie auch anzuwenden: die Hexen. Die Fähigkeit Magie anzuwenden ist angeboren oder kann in seltenen Fällen durch einen Pakt mit einer dunklen, chaosstiftenden Macht, im London des 19. Jahrhunderts Satan genannt, erworben werden. <br />
Magiebegabten Menschen können je nach Ausprägung ihrer Fähigkeiten beispielsweise Naturelemente wie das Feuer beeinflussen, Kontakt mit Toten aufnehmen oder durch die Träume von Lebenden wandeln.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hexen</span></span><br />
<br />
Nach der Entstehungsgeschichte der Hexen, gibt es heute sowohl Menschen, ohne Verbindung zur Magie, aber auch viele, die eine Sensibilität für diese empfinden. Sei es nur eine Wahrnehmung oder ein beiläufiges Gefühl. Die Ahnenlinien von Eva und Lilith haben sich über die Zeit immer wieder gekreuzt. Bei manchen Nachkommenslinien ist die Magiebegabung verloren gegangen, bei manchen gab es nie eine Kreuzung und wieder andere haben eine durchgehende Linie zu Lilith, dass sie ihre Begabung gar nicht verleugnen können.<br />
<br />
Im Wesentlichen unterscheiden sich magiebegabte und nicht-magiebegabte Menschen nicht voneinander. Magiebegabte können von allem verletzt oder getötet werden, das auch für einen Nicht-Magiebegabten schädlich wäre. Jedoch sind Magiebegabte besser gerüstet gegen äußere Einflüsse, insbesondere Krankheiten und Vergiftungen. Auch liegt ihre Lebenserwartung ein wenig höher, da diese mit Hilfe magischer Mittel hinausgezögert werden kann. Trotz aller Bemühungen kann eine Hexe jedoch nicht älter als 500 Jahre werden.<br />
<br />
Somit liegt der Unterschied zu nicht-magiebegabten Menschen darin, dass Magiebegabte in der Lage sind, Magie nicht nur wahrzunehmen, sondern sie sich zunutze zu machen. Die vielfältigen Fähigkeiten sind unter Magiebegabten unterschiedlich stark. Abhängig sind diese von der natürlichen Begabung für Magie, ebenso wie von Übung und Erfahrung. Die Fortpflanzung zwischen Magiebegabten und Nicht-Magiebegabten ist problemlos möglich und so kann die Begabung in stark vermischten Linien Generationen überspringen. Nur die wenigsten Magiebegabten wachsen auch mit dem Wissen um ihre Fähigkeiten auf. Wer seine Magiebegabung allein durch einen Pakt mit Satan erhielt, bleibt mit seinen Kräften in der Regel denen unterlegen, die bereits mit ihnen geboren sind, kann jedoch bei ausreichender Begabung und Erfahrung noch immer zu einem durchschnittlich talentierten Anwender der Magie werden.<br />
<br />
Magiebegabung ist über die ganze Welt verbreitet und so haben sich die Möglichkeiten der Anwendung sehr individuell entwickelt. Durch die voranschreitende politische wie wirtschaftliche Verflechtung der Welt vermischen sich auch die kulturellen Ausprägungen immer weiter. Gemeinsam ist, dass jeder Hexer eine naturgegebene Neigung zu bestimmten Bereichen der Magie hat, welches er meist intuitiv von Geburt an (oder ab Paktschluss) beherrscht und durch Erfahrung und Übung im Laufe seines Lebens perfektionieren und erweitern kann. Darüber hinaus ist er dazu im Stande Magie ganz allgemein mit Hilfe von Ritualen, Tränken, Zaubersprüchen, Talismanen oder Opfergaben zu wirken. Diese Anwendungen können nur erlernt werden und ihre Wirkungskraft ist daher vor allem von erworbenem Wissen und von Erfahrung abhängig. <br />
<br />
Trotz der Allgegenwärtigkeit von Magie sind jene, die sie aktiv anwenden, in der Minderheit und ihre Zahl hat über die Jahre immer weiter abgenommen. Zwar liegen die Zeiten der aktiven Hexenverfolgung über hundert Jahre zurück, doch noch immer ist das Misstrauen gegen Magie und jene, die sie beherrschen, stark. Wer zur Anwendung von Magie fähig ist, bleibt zunehmend unter sich. Eine Möglichkeit, Magie in Gemeinschaft zu praktizieren, stellen Coven dar. Die gewirkte Magie wird durch die Zahl ihrer gemeinsamen Anwender mächtiger und der Austausch von Wissen fördert jeden Einzelnen des Covens. Die Größe von Coven variiert zwischen drei und 13 Personen, die sich meist zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern zusammensetzen und es wird ein Hohepriester ernannt. In den einzelnen Coven wird je nach individueller Fähigkeit und Neigung der Mitglieder auf unterschiedliche Art Magie gewirkt und es herrschen teils auch je nach Coven unterschiedliche Ansichten über Magie. In einer großen Stadt wie London gibt es mehrere dieser Zusammenschlüsse, deren Hohenpriester sich in Krisensituationen wiederum zu einer Art übergeordneten Coven versammeln, deren Ältester das Oberhaupt der Magiebegabten innerhalb der Stadt darstellt. <br />
<br />
Eine Übersicht über die Ränge unterhalb der Hexen findet man <a href="https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2735&amp;pid=27560#pid27560" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier</a> und zu den Fähigkeiten <a href="https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2735&amp;pid=27561#pid27561" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier</a><br />
<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Menschen mit besonderen Fähigkeiten</span></span><br />
<br />
Die schwächste Form von Magie äußert sich  in Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die allerdings von den Hexen oft nicht als „richtige“ Hexen anerkannt werden, weil es sich tatsächlich um ganz normale Menschen handelt, die auch niemals in die Reihen der Hexen aufgenommen werden. Diese haben keinerlei Kontrolle über ihre Magie und werden oft eher von ihr beherrscht als anders herum. Sie äußert sich in allen möglichen Formen, zum Beispiel Träumen, Ahnungen oder Vorhersehungen. Unter größten Mühen und unter Anleitung ist es ihnen möglich, ein wenig Kontrolle über ihre Fähigkeiten zu erlangen, mehr aber auch nicht. Normale Menschen empfinden sie meist instinktiv als seltsam, jedoch haben sie keine Chance, ihre Fähigkeiten aus zu bauen und führen oft ein Dasein gefangen zwischen den beiden Welten. Wann sich ein Talent manifestiert, ist unmöglich vorher zu sagen. Sie werden oft getriggert von einer extremen äußeren Einwirkung, wie einem Unfall, ein Todesfall oder ein ähnlich tiefgreifendes Erlebnis. Je älter der Betroffene ist, desto mehr wird ihm sein neues Talent körperlich und seelisch aber auch zu setzen. <br />
Hexen erkennen Menschen mit besonderen Fähigkeiten, auch wenn es sich so gut wie nie anders herum so verhält. Allerdings hat man sich innerhalb von Hexen-Kreisen darauf verständigt, diese Leute nicht einzuweihen, sondern nur unter Beobachtung zu stellen. Je nachdem wie sich die betroffene Person verhält, wird dann gemeinsam entschieden, ob die Person eingeweiht oder unwissend gelassen werden soll. Sollte sie eine Gefahr darstellen, wird auch manchmal entschieden, sie verschwinden zu lassen. <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span></span><br />
<br />
Es gibt verschiedene Fähigkeiten, die eine Hexe ausmachen und die Individualität spielt eine große Rolle. Magiebegabte haben meistens für eine Fähigkeit eine natürliche Begabung, so dass sie ihnen ohne weiteres Zutun liegt und sich leichter weiterentwickelt. Unter Umständen ist es auch möglich im Laufe des Lebens ein bis zwei weitere Fähigkeiten so tief zu verinnerlichen, dass sie ohne viel Zutun abrufbar ist. Abhängig von der Komplexität der Fähigkeit sowie der Begabung der Hexe. Dies ist kein Standard! Man muss hier realistisch beurteilen können, wie fähig ein Charakter sein kann. Fähige Hexen/Zirkel sind außerdem in der Lage, alle anderen Fähigkeiten mittels aufwendiger Rituale mehr oder weniger gut zu bewerkstelligen. <br />
<br />
Generell gilt: Beinahe alles hat mit Konzentration zu tun. Nur weil eine Hexe etwas beherrscht, bedeutet es nicht, dass sie es mit einem Fingerschnipsen bewerkstelligt. Es ist kräftezehrend und verlangt ihr viel ab. So zeigen sich die Fähigkeiten einer Hexe zwar bereits von Geburt an oder bei Malefizen ab dem Vertrag mit Satan, müssen aber von da an geübt werden, damit die Hexe lernen, sie kontrollieren. Einige Fähigkeiten sind zu Beginn des Hexendaseins an Emotionen gebunden. Andere basieren auf Intuition und sind daher allgegenwärtig, so dass sie ihren Anwender mehr beherrschen als er sie. Das Erlernen des Umgangs mit Magie ist daher eine Notwendigkeit, um die Kontrolle über sie zu erlangen.<br />
Natürlich ist es möglich, durch Übung und Selbststudium die eigenen Fähigkeiten zu erweitern, zu wahrer Meisterschaft bringt man es dadurch allerdings nicht. So sind junge Hexen stark auf einen Lehrmeister angewiesen, der sie in die magische Welt einführt. Innerhalb von Familien übernehmen diese Rolle oft, aber nicht immer, die Eltern, ebenso kommt es aber vor, dass sie ihr Kind als Zögling in die Obhut einer anderen Hexe innerhalb eines Covens geben. Als Lehrling kann man sich seinen Lehrer aber ebenso gut selbst aussuchen. Wer ohne Wissen, um die eigene Identität als Hexe, Magie anwendet, tut sich ungleich schwerer und ist darauf angewiesen, sich Dinge selbst bei zu bringen. Allerdings werden solche ahnungslosen Hexen oft von anderen Magiebegabten ausfindig gemacht, weil sie auf die eine oder andere Art Aufmerksamkeit auf sich ziehen und wer Glück hat, findet auf diese Weise jemanden, der ihn unterweisen kann. <br />
<br />
Das Aufwenden von Magie bedeutet das Investieren der eigenen körperlichen Kräfte. Werden mächtige Zauber gewirkt oder Magie über lange Zeit aufrechterhalten, so fordert das seinen Tribut vom menschlichen Körper. Eine Hexe kann nach intensivem Zauber daher beispielsweise starken Schwindel, Kopfschmerzen oder andere körperliche Gebrechen erleiden. Überschreitet eine Hexe trotz der Warnzeichen ihres Körpers ihre eigenen Grenzen, so kann die überstrapazierte Magie Vernarbungen, ähnlich den Narben, die man von einem überlebten Blitzschlag davonträgt, oder chronische Krankheiten an ihrem Körper hinterlassen. <br />
Querverweis auf Tabelle mit Rängen und Fähigkeiten<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hintergrund</span></span><br />
<br />
Als Hexe bezeichnet man jene, die über magische Fähigkeiten verfügen. Der Begriff reicht weit zurück, doch das heutige Verständnis ist stark von der sogenannten Hexenverfolgung geprägt. So ist nicht jeder Magiebegabte erfreut mit dem Wort ‚Hexe‘ in Verbindung gebracht zu werden, andere dagegen sind stolz darauf – und wieder andere benötigen einfach einen Begriff. Denn in einer Welt, in der Magie existiert wie ein Naturelement, sind manche ihr verbundener als andere. Während viele in der Lage sind Magie wahrzunehmen, sind manche sensibler für ihre Wahrnehmung. Schließlich wird die Wahrnehmung von Magie immer noch als Aberglaube abgetan. Wer sie jedoch nicht nur wahrnehmen, sondern auch anwenden kann, wird als Hexe oder Lilithskind bezeichnet.<br />
<br />
Das ergibt sich aus der Entstehungsgeschichte ihrer Art. Sie setzt am Schöpfungsmythos christlicher Religion an. Gott schuf die ersten Menschen als sein Abbild, als den ersten Mann Adam und die erste Frau Lilith.  Er gab Lilith unter die Führung von Adam, doch sie weigerte sich ihm Untertan zu sein, verließ ihn und musste Gottes Zorn entfliehen, der ihr die Fähigkeit nahm Kinder zu gebären. Satan jedoch imponierte dieses Verhalten und er versuchte erfolglos, Lilith für sich zu gewinnen. Aufgrund ihrer Verbundenheit im Groll gegen Gott schenkte er ihr aber die Gabe der Magie. So mächtig wurden Liliths Fähigkeiten, dass sie Gottes Bann brechen konnte und die Fähigkeit wieder erlangte, Kinder zu gebären. Jedes einzelne ihrer Kinder verlangte ein Opfer, doch es war ein Preis, den sie zu zahlen bereit war. So wurde Lilith zur ersten Magiebegabten, so wie jede ihrer Nackommen.<br />
<br />
Adam dagegen wurde von Gott eine zweite Frau Eva gegeben und gemeinsam hatten sie viele Kinder. Gott gab Eva eine gewisse Verbundenheit zur Magie, um damit neues Leben zu erschaffen. Darum beträgt ein Mondzyklus beinahe die gleiche Zeitspanne, wie die der weiblichen Menstruation. Daher sind selbst Frauen, die ausschließlich von Adam und Eva abstammen, in der Lage Magie schwach wahrzunehmen. Sie sind als Evaskinder bekannt, die Magiebegabten jedoch entstammen der Blutlinie Liliths. <br />
Über den Wahrheitsgehalt dieser Schöpfungsgeschichte, bei der es sich um eine von vielen handelt, kann heute nur spekuliert werden. Gerade jene, die die jüngste naturwissenschaftliche Forschung verfolgen oder die einem anderen Glauben als dem Christentum angehören, betrachten solche Erzählungen skeptisch. Andere beten Lilith als Schöpferin ihrer Art an. Unleugbar existiert jedoch eine an Satan gebundene Macht, die zwar keinen aktiven Einfluss auf Magiebegabte hat, die aber einigen von ihnen in Gestalt erscheint. Gelegentlich bietet Satan einem Magiebegabten einen Pakt an, um seine Fähigkeiten zu stärken. Jedoch können auch Menschen ohne Magiebegabung durch einen Pakt mit ihm an solche Fähigkeiten  und Magie von da an nutzen – zu dem Preis, welchen Satan verlangt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glaube und Christentum</span></span><br />
<br />
Einen ähnlich starken Einfluss wie die Magie ist der Glauben der Menschen, denn Geist und Seele des Menschen sind die machtvollsten Kräfte der Erde. Durch ihren Glauben schaffen die Menschen Quellen der Macht, die jedem Anwender der Magie ebenbürtig sind. So gab es bereits zahlreiche durch Glauben geschaffenen Machtquellen, die in der Form von Gottheiten oder übernatürlichen Mächten ihrerseits den Lauf der Welt lenkten. Sie entstehen, wandeln sich und versiegen durch den sich verändernden Glauben der Menschen. Die durch die enorme Anzahl seiner Gläubigen stärkste Macht im London des 19. Jahrhunderts, ist der christliche Gott. Auch andere Gestalten, wie der sogenannte Satan, profitieren von der neuen Welle Gläubiger. In seinem Fall durch den Aufschwung okkulter Glaubensgruppen. Er stellt die Urangst der Menschen vor einem dunklen Übel, welches das Licht der Erde ersticken will, dar.<br />
<br />
Während Magie so gut oder böse ist, wie ihr Anwender, hat sich die Einstellung gegenüber Magie und ihren Anwender im Laufe der Zeit gewandelt. Insbesondere in der Heiligen Schrift wird Magie  als gottlos abgetan. Sie erkennt Gott als einzige Quelle der Macht an und sieht in der Anwendung von Magie eine Anmaßung, sich Kräfte anzueignen, die nicht für den Menschen gedacht sind. Während Glaube und Magie miteinander verwoben sein können, so sieht der christliche Glaube die Magie als Gegenpart zur Macht Gottes. Deswegen hat er eine Wirkung auf Magie, die auf die Abwehr  ihres Einflusses abzielt. Gebete, Weihwasser oder Gegenstände des christlichen Glaubens können verheerende Wirkung auf Anwender der Magie haben.<br />
<br />
Durch die Ansichten des Christentums gegenüber Magie schließen sich beide gegenseitig aus. Ein Mensch ist entweder dem christlichen Glauben oder der Magie zugetan. Wendet ein magiebegabter Mensch aktiv seine magischen Fähigkeiten an, so widerspricht er der Heiligen Schrift. Beides miteinander vereinen zu wollen, kann den Betreffenden bis in den Wahnsinn treiben. Dennoch können Magiebegabte auch Dienst an Gott leisten und versuchen einen Ausgleich zwischen den Mächten zu schaffen. Sie sind in der Lage, Kirchen zu betreten, selbst wenn sie dort keine Magie wirken können. An geweihten Orten ist Magie zu schwach, um angewandt zu werden. Anders sieht es bei jenen aus, welche ihre Kräfte von Satan erhalten haben. Als Gegenpart zu Gottes heller Macht wirken christliche Insignien besonders stark gegen Satansanhänger. Je stärker ein Mensch von Satan verdorben ist, desto verheerender wirkt die Macht Gottes gegen ihn und es ist ihm nicht mehr möglich, Gottes Haus zu betreten, ohne fatale Folgen zu erleiden. Geweihter Boden, wie ein christlich geweihter Friedhof, ist für ihn möglich zu betreten, über längere Zeit sollte er sich dort aber nicht aufhalten.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Satan und seine Anhänger</span></span><br />
<br />
In der christlich geprägten Legende um den Ursprung der Magiebegabten mag Satan entscheidend zu ihrer Entstehung beigetragen haben, doch Magie besteht seit Beginn der Zeit. Fast ebenso alt ist die Urangst vor einer dunklen Kraft, welche Übel verursacht. Sie trägt im Christentum den Namen Satan. Ob er tatsächlich an der Erschaffung der Hexen beteiligt waren, ist ungeklärt. Fakt ist aber, dass er keinen echten Einfluss auf Hexen hat. Seine einzige Möglichkeit, Magiebegabte für sich zu gewinnen, ist einen Handel im Austausch gegen Kräfte oder Leistungen.<br />
<br />
Satan ist im London des 19. Jahrhunderts der Gegenspieler Gottes. Gegen die zahlreichen Anhänger Gottes kann er nur wenig ausrichten, sich aber seine eigenen Anhänger suchen, was er vorwiegend unter den Hexen tut. An wem er Gefallen findet, den sucht er auf und bietet einen Pakt an. Eine andere Möglichkeit in seine Fänge zu geraten, ist ihn selbst oder mit Hilfe zu beschwören. Denen, die den Pakt mit ihm schließen, gibt Satan erweiterten Zugang zur Magie. Anwender der Magie werden dadurch noch mächtiger. Ihre Kräfte können dann mit Übung und Talent gar die naturgemäß erhöhte Macht eines Covens ersetzen. In Fällen, in denen die Magiebegabung nur schwach vorhanden ist, kann Satan diese erstarken lassen. Selbst gewöhnliche Menschen können durch einen Pakt mit Satan zu schwachen bis durchschnittlichen Hexen werden. Auch weiß Satan Wünsche zu erfüllen, wenn es ihm zu Vorteil gereicht. <br />
<br />
Im Gegenzug fordert Satan absolute Loyalität. Weshalb er Anhänger um sich schart, ist jedoch unbekannt. Man vermutet den Aufbau einer Armee oder nur um Chaos zu stiften. Tatsache ist, dass er an manchen Gefolgsleuten mehr Interesse hat als an anderen. Manche sehen ihn Abschluss des Paktes ihr gesamtes Leben nicht wieder, andere besucht er und erteilt ihnen Aufträge. Manchmal wohnt er sogar selbst einem Ritual bei. Mit dem umgekehrten Pentagramm kann man ihn rufen. Da er die bevorzugt, die machtversessen, chaotisch oder einzelgängerisch veranlagt sind, bleiben die meisten unter sich. Sie schließen sich nur zur Durchführung mächtiger Rituale zusammen, aber nur selten zu einem Coven. Sollte ein Anhänger Satans sich einem herkömmlichen Coven anschließen, sollte er seine Bindung zu Satan geheim zu halten. Hexen außerhalb von Satans Diensten halten nichts von seiner Gefolgschaft und bezeichnen sie abwertend als Malefizen. Treue fordert Satan mehr als alles andere. Ein Pakt mit ihm erfordert ein hohes Opfer, das als Sicherheit fungiert. Das kann etwa die Verschreibung der eigenen Seele sein.<br />
Ein Verrat an Satan zieht schwere Strafen bis hin zum Entzug der Magie oder dem Tod mit sich. Allein bei dem Versuch wird Satan unleidig und verwandelt das Leben seiner Abtrünnigen in einen Alptraum, nimmt ihnen Stück für Stück alles, was ihnen etwas bedeutet und zerstört sie, sollten sie sich ihm nicht rechtzeitig wieder anschließen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Begleiter</span></span><br />
<br />
Zu Satans Gaben an einen seiner Magiebegabten gehört auch, dass er ihnen einen Begleiter zur Seite stellen kann. Bei diesem handelt es sich um einen niederen Dämon, der in den Dienst der Hexe befohlen wird und an die Gestalt eines Tieres gebunden ist. Jede Satanshexe verfügt nur über einen einzelnen Begleiter. Da dieser von Satan befohlen wird, sind seine Dienste jenen Hexen vorenthalten, die mit ihm im Bunde stehen. <br />
<br />
Ein Begleiter ist Bote, Ritualhelfer und Vertrauter einer Hexe. So besteht eine mentale Verbindung zwischen Begleiter und Hexe, über die Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen geteilt werden (ähnlich einer Stimme im Unterbewusstsein). Eine Hexe ist jedoch in der Lage die Verbindung bewusst zu blockieren. In diesem Zustand kann sie nicht auf Sinneseindrücke des Begleiters zurückgreifen, aber auch nicht unbeabsichtigt von ihnen überwältigt werden. Ein Begleiter kann nicht getötet und daher ungehindert als Blutquelle für Rituale verwendet werden. Auch wenn ein Begleiter die Nähe seiner Hexe sucht, kann er sich von ihr entfernen, beispielsweise um Aufträge zu erfüllen oder Botschaften an andere Hexenbegleiter zu überbringen, da sie untereinander nonverbal kommunizieren können. <br />
<br />
Wie alle von Satans Gaben ist der Dienst eines Begleiters mit einem Preis verbunden: Er ernährt sich vom Blut seiner Hexe. Wird ihm diese Opfergabe über lange Zeit hinweg verwehrt, so verweigert der Begleiter seinen Dienst, verkümmert oder wird frühzeitig von Satan zurückgefordert. Stirbt die Hexe oder wird ihr von Satan ihre Macht wieder entzogen, so wird der Begleiter zurück in Satans Reich berufen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
Credits by Ela, Nicky und Beau. Vielen Dank <3</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Magie</span></span><br />
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Magie existiert in allem, sie begleitet die Erde seit ihrem Anbeginn als Naturelement. <br />
In sich selbst ist Magie weder gut noch böse. Sie durchdringt alle Elemente, verbindet die Welten der Lebenden und der Toten und folgt den Zyklen der Planeten und dem Leben auf der Erde. <br />
Dennoch hat sie auf manche Bewohner der Erde mehr Einfluss als auf andere. Grundlegend sind viele Menschen in der Lage, Magie wahrzunehmen, doch die einen sind hierfür sensibler als andere und die meisten bleiben für ihr Leben lang unwissend darüber, dass sie überhaupt existiert. Von ihnen wird die Magie als Einbildung und Aberglaube abgetan. Nur ein Bruchteil ist in der Lage, sie auch anzuwenden: die Hexen. Die Fähigkeit Magie anzuwenden ist angeboren oder kann in seltenen Fällen durch einen Pakt mit einer dunklen, chaosstiftenden Macht, im London des 19. Jahrhunderts Satan genannt, erworben werden. <br />
Magiebegabten Menschen können je nach Ausprägung ihrer Fähigkeiten beispielsweise Naturelemente wie das Feuer beeinflussen, Kontakt mit Toten aufnehmen oder durch die Träume von Lebenden wandeln.<br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hexen</span></span><br />
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Nach der Entstehungsgeschichte der Hexen, gibt es heute sowohl Menschen, ohne Verbindung zur Magie, aber auch viele, die eine Sensibilität für diese empfinden. Sei es nur eine Wahrnehmung oder ein beiläufiges Gefühl. Die Ahnenlinien von Eva und Lilith haben sich über die Zeit immer wieder gekreuzt. Bei manchen Nachkommenslinien ist die Magiebegabung verloren gegangen, bei manchen gab es nie eine Kreuzung und wieder andere haben eine durchgehende Linie zu Lilith, dass sie ihre Begabung gar nicht verleugnen können.<br />
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Im Wesentlichen unterscheiden sich magiebegabte und nicht-magiebegabte Menschen nicht voneinander. Magiebegabte können von allem verletzt oder getötet werden, das auch für einen Nicht-Magiebegabten schädlich wäre. Jedoch sind Magiebegabte besser gerüstet gegen äußere Einflüsse, insbesondere Krankheiten und Vergiftungen. Auch liegt ihre Lebenserwartung ein wenig höher, da diese mit Hilfe magischer Mittel hinausgezögert werden kann. Trotz aller Bemühungen kann eine Hexe jedoch nicht älter als 500 Jahre werden.<br />
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Somit liegt der Unterschied zu nicht-magiebegabten Menschen darin, dass Magiebegabte in der Lage sind, Magie nicht nur wahrzunehmen, sondern sie sich zunutze zu machen. Die vielfältigen Fähigkeiten sind unter Magiebegabten unterschiedlich stark. Abhängig sind diese von der natürlichen Begabung für Magie, ebenso wie von Übung und Erfahrung. Die Fortpflanzung zwischen Magiebegabten und Nicht-Magiebegabten ist problemlos möglich und so kann die Begabung in stark vermischten Linien Generationen überspringen. Nur die wenigsten Magiebegabten wachsen auch mit dem Wissen um ihre Fähigkeiten auf. Wer seine Magiebegabung allein durch einen Pakt mit Satan erhielt, bleibt mit seinen Kräften in der Regel denen unterlegen, die bereits mit ihnen geboren sind, kann jedoch bei ausreichender Begabung und Erfahrung noch immer zu einem durchschnittlich talentierten Anwender der Magie werden.<br />
<br />
Magiebegabung ist über die ganze Welt verbreitet und so haben sich die Möglichkeiten der Anwendung sehr individuell entwickelt. Durch die voranschreitende politische wie wirtschaftliche Verflechtung der Welt vermischen sich auch die kulturellen Ausprägungen immer weiter. Gemeinsam ist, dass jeder Hexer eine naturgegebene Neigung zu bestimmten Bereichen der Magie hat, welches er meist intuitiv von Geburt an (oder ab Paktschluss) beherrscht und durch Erfahrung und Übung im Laufe seines Lebens perfektionieren und erweitern kann. Darüber hinaus ist er dazu im Stande Magie ganz allgemein mit Hilfe von Ritualen, Tränken, Zaubersprüchen, Talismanen oder Opfergaben zu wirken. Diese Anwendungen können nur erlernt werden und ihre Wirkungskraft ist daher vor allem von erworbenem Wissen und von Erfahrung abhängig. <br />
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Trotz der Allgegenwärtigkeit von Magie sind jene, die sie aktiv anwenden, in der Minderheit und ihre Zahl hat über die Jahre immer weiter abgenommen. Zwar liegen die Zeiten der aktiven Hexenverfolgung über hundert Jahre zurück, doch noch immer ist das Misstrauen gegen Magie und jene, die sie beherrschen, stark. Wer zur Anwendung von Magie fähig ist, bleibt zunehmend unter sich. Eine Möglichkeit, Magie in Gemeinschaft zu praktizieren, stellen Coven dar. Die gewirkte Magie wird durch die Zahl ihrer gemeinsamen Anwender mächtiger und der Austausch von Wissen fördert jeden Einzelnen des Covens. Die Größe von Coven variiert zwischen drei und 13 Personen, die sich meist zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern zusammensetzen und es wird ein Hohepriester ernannt. In den einzelnen Coven wird je nach individueller Fähigkeit und Neigung der Mitglieder auf unterschiedliche Art Magie gewirkt und es herrschen teils auch je nach Coven unterschiedliche Ansichten über Magie. In einer großen Stadt wie London gibt es mehrere dieser Zusammenschlüsse, deren Hohenpriester sich in Krisensituationen wiederum zu einer Art übergeordneten Coven versammeln, deren Ältester das Oberhaupt der Magiebegabten innerhalb der Stadt darstellt. <br />
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Eine Übersicht über die Ränge unterhalb der Hexen findet man <a href="https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2735&amp;pid=27560#pid27560" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier</a> und zu den Fähigkeiten <a href="https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2735&amp;pid=27561#pid27561" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Hier</a><br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Menschen mit besonderen Fähigkeiten</span></span><br />
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Die schwächste Form von Magie äußert sich  in Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die allerdings von den Hexen oft nicht als „richtige“ Hexen anerkannt werden, weil es sich tatsächlich um ganz normale Menschen handelt, die auch niemals in die Reihen der Hexen aufgenommen werden. Diese haben keinerlei Kontrolle über ihre Magie und werden oft eher von ihr beherrscht als anders herum. Sie äußert sich in allen möglichen Formen, zum Beispiel Träumen, Ahnungen oder Vorhersehungen. Unter größten Mühen und unter Anleitung ist es ihnen möglich, ein wenig Kontrolle über ihre Fähigkeiten zu erlangen, mehr aber auch nicht. Normale Menschen empfinden sie meist instinktiv als seltsam, jedoch haben sie keine Chance, ihre Fähigkeiten aus zu bauen und führen oft ein Dasein gefangen zwischen den beiden Welten. Wann sich ein Talent manifestiert, ist unmöglich vorher zu sagen. Sie werden oft getriggert von einer extremen äußeren Einwirkung, wie einem Unfall, ein Todesfall oder ein ähnlich tiefgreifendes Erlebnis. Je älter der Betroffene ist, desto mehr wird ihm sein neues Talent körperlich und seelisch aber auch zu setzen. <br />
Hexen erkennen Menschen mit besonderen Fähigkeiten, auch wenn es sich so gut wie nie anders herum so verhält. Allerdings hat man sich innerhalb von Hexen-Kreisen darauf verständigt, diese Leute nicht einzuweihen, sondern nur unter Beobachtung zu stellen. Je nachdem wie sich die betroffene Person verhält, wird dann gemeinsam entschieden, ob die Person eingeweiht oder unwissend gelassen werden soll. Sollte sie eine Gefahr darstellen, wird auch manchmal entschieden, sie verschwinden zu lassen. <br />
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<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span></span><br />
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Es gibt verschiedene Fähigkeiten, die eine Hexe ausmachen und die Individualität spielt eine große Rolle. Magiebegabte haben meistens für eine Fähigkeit eine natürliche Begabung, so dass sie ihnen ohne weiteres Zutun liegt und sich leichter weiterentwickelt. Unter Umständen ist es auch möglich im Laufe des Lebens ein bis zwei weitere Fähigkeiten so tief zu verinnerlichen, dass sie ohne viel Zutun abrufbar ist. Abhängig von der Komplexität der Fähigkeit sowie der Begabung der Hexe. Dies ist kein Standard! Man muss hier realistisch beurteilen können, wie fähig ein Charakter sein kann. Fähige Hexen/Zirkel sind außerdem in der Lage, alle anderen Fähigkeiten mittels aufwendiger Rituale mehr oder weniger gut zu bewerkstelligen. <br />
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Generell gilt: Beinahe alles hat mit Konzentration zu tun. Nur weil eine Hexe etwas beherrscht, bedeutet es nicht, dass sie es mit einem Fingerschnipsen bewerkstelligt. Es ist kräftezehrend und verlangt ihr viel ab. So zeigen sich die Fähigkeiten einer Hexe zwar bereits von Geburt an oder bei Malefizen ab dem Vertrag mit Satan, müssen aber von da an geübt werden, damit die Hexe lernen, sie kontrollieren. Einige Fähigkeiten sind zu Beginn des Hexendaseins an Emotionen gebunden. Andere basieren auf Intuition und sind daher allgegenwärtig, so dass sie ihren Anwender mehr beherrschen als er sie. Das Erlernen des Umgangs mit Magie ist daher eine Notwendigkeit, um die Kontrolle über sie zu erlangen.<br />
Natürlich ist es möglich, durch Übung und Selbststudium die eigenen Fähigkeiten zu erweitern, zu wahrer Meisterschaft bringt man es dadurch allerdings nicht. So sind junge Hexen stark auf einen Lehrmeister angewiesen, der sie in die magische Welt einführt. Innerhalb von Familien übernehmen diese Rolle oft, aber nicht immer, die Eltern, ebenso kommt es aber vor, dass sie ihr Kind als Zögling in die Obhut einer anderen Hexe innerhalb eines Covens geben. Als Lehrling kann man sich seinen Lehrer aber ebenso gut selbst aussuchen. Wer ohne Wissen, um die eigene Identität als Hexe, Magie anwendet, tut sich ungleich schwerer und ist darauf angewiesen, sich Dinge selbst bei zu bringen. Allerdings werden solche ahnungslosen Hexen oft von anderen Magiebegabten ausfindig gemacht, weil sie auf die eine oder andere Art Aufmerksamkeit auf sich ziehen und wer Glück hat, findet auf diese Weise jemanden, der ihn unterweisen kann. <br />
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Das Aufwenden von Magie bedeutet das Investieren der eigenen körperlichen Kräfte. Werden mächtige Zauber gewirkt oder Magie über lange Zeit aufrechterhalten, so fordert das seinen Tribut vom menschlichen Körper. Eine Hexe kann nach intensivem Zauber daher beispielsweise starken Schwindel, Kopfschmerzen oder andere körperliche Gebrechen erleiden. Überschreitet eine Hexe trotz der Warnzeichen ihres Körpers ihre eigenen Grenzen, so kann die überstrapazierte Magie Vernarbungen, ähnlich den Narben, die man von einem überlebten Blitzschlag davonträgt, oder chronische Krankheiten an ihrem Körper hinterlassen. <br />
Querverweis auf Tabelle mit Rängen und Fähigkeiten<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hintergrund</span></span><br />
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Als Hexe bezeichnet man jene, die über magische Fähigkeiten verfügen. Der Begriff reicht weit zurück, doch das heutige Verständnis ist stark von der sogenannten Hexenverfolgung geprägt. So ist nicht jeder Magiebegabte erfreut mit dem Wort ‚Hexe‘ in Verbindung gebracht zu werden, andere dagegen sind stolz darauf – und wieder andere benötigen einfach einen Begriff. Denn in einer Welt, in der Magie existiert wie ein Naturelement, sind manche ihr verbundener als andere. Während viele in der Lage sind Magie wahrzunehmen, sind manche sensibler für ihre Wahrnehmung. Schließlich wird die Wahrnehmung von Magie immer noch als Aberglaube abgetan. Wer sie jedoch nicht nur wahrnehmen, sondern auch anwenden kann, wird als Hexe oder Lilithskind bezeichnet.<br />
<br />
Das ergibt sich aus der Entstehungsgeschichte ihrer Art. Sie setzt am Schöpfungsmythos christlicher Religion an. Gott schuf die ersten Menschen als sein Abbild, als den ersten Mann Adam und die erste Frau Lilith.  Er gab Lilith unter die Führung von Adam, doch sie weigerte sich ihm Untertan zu sein, verließ ihn und musste Gottes Zorn entfliehen, der ihr die Fähigkeit nahm Kinder zu gebären. Satan jedoch imponierte dieses Verhalten und er versuchte erfolglos, Lilith für sich zu gewinnen. Aufgrund ihrer Verbundenheit im Groll gegen Gott schenkte er ihr aber die Gabe der Magie. So mächtig wurden Liliths Fähigkeiten, dass sie Gottes Bann brechen konnte und die Fähigkeit wieder erlangte, Kinder zu gebären. Jedes einzelne ihrer Kinder verlangte ein Opfer, doch es war ein Preis, den sie zu zahlen bereit war. So wurde Lilith zur ersten Magiebegabten, so wie jede ihrer Nackommen.<br />
<br />
Adam dagegen wurde von Gott eine zweite Frau Eva gegeben und gemeinsam hatten sie viele Kinder. Gott gab Eva eine gewisse Verbundenheit zur Magie, um damit neues Leben zu erschaffen. Darum beträgt ein Mondzyklus beinahe die gleiche Zeitspanne, wie die der weiblichen Menstruation. Daher sind selbst Frauen, die ausschließlich von Adam und Eva abstammen, in der Lage Magie schwach wahrzunehmen. Sie sind als Evaskinder bekannt, die Magiebegabten jedoch entstammen der Blutlinie Liliths. <br />
Über den Wahrheitsgehalt dieser Schöpfungsgeschichte, bei der es sich um eine von vielen handelt, kann heute nur spekuliert werden. Gerade jene, die die jüngste naturwissenschaftliche Forschung verfolgen oder die einem anderen Glauben als dem Christentum angehören, betrachten solche Erzählungen skeptisch. Andere beten Lilith als Schöpferin ihrer Art an. Unleugbar existiert jedoch eine an Satan gebundene Macht, die zwar keinen aktiven Einfluss auf Magiebegabte hat, die aber einigen von ihnen in Gestalt erscheint. Gelegentlich bietet Satan einem Magiebegabten einen Pakt an, um seine Fähigkeiten zu stärken. Jedoch können auch Menschen ohne Magiebegabung durch einen Pakt mit ihm an solche Fähigkeiten  und Magie von da an nutzen – zu dem Preis, welchen Satan verlangt.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glaube und Christentum</span></span><br />
<br />
Einen ähnlich starken Einfluss wie die Magie ist der Glauben der Menschen, denn Geist und Seele des Menschen sind die machtvollsten Kräfte der Erde. Durch ihren Glauben schaffen die Menschen Quellen der Macht, die jedem Anwender der Magie ebenbürtig sind. So gab es bereits zahlreiche durch Glauben geschaffenen Machtquellen, die in der Form von Gottheiten oder übernatürlichen Mächten ihrerseits den Lauf der Welt lenkten. Sie entstehen, wandeln sich und versiegen durch den sich verändernden Glauben der Menschen. Die durch die enorme Anzahl seiner Gläubigen stärkste Macht im London des 19. Jahrhunderts, ist der christliche Gott. Auch andere Gestalten, wie der sogenannte Satan, profitieren von der neuen Welle Gläubiger. In seinem Fall durch den Aufschwung okkulter Glaubensgruppen. Er stellt die Urangst der Menschen vor einem dunklen Übel, welches das Licht der Erde ersticken will, dar.<br />
<br />
Während Magie so gut oder böse ist, wie ihr Anwender, hat sich die Einstellung gegenüber Magie und ihren Anwender im Laufe der Zeit gewandelt. Insbesondere in der Heiligen Schrift wird Magie  als gottlos abgetan. Sie erkennt Gott als einzige Quelle der Macht an und sieht in der Anwendung von Magie eine Anmaßung, sich Kräfte anzueignen, die nicht für den Menschen gedacht sind. Während Glaube und Magie miteinander verwoben sein können, so sieht der christliche Glaube die Magie als Gegenpart zur Macht Gottes. Deswegen hat er eine Wirkung auf Magie, die auf die Abwehr  ihres Einflusses abzielt. Gebete, Weihwasser oder Gegenstände des christlichen Glaubens können verheerende Wirkung auf Anwender der Magie haben.<br />
<br />
Durch die Ansichten des Christentums gegenüber Magie schließen sich beide gegenseitig aus. Ein Mensch ist entweder dem christlichen Glauben oder der Magie zugetan. Wendet ein magiebegabter Mensch aktiv seine magischen Fähigkeiten an, so widerspricht er der Heiligen Schrift. Beides miteinander vereinen zu wollen, kann den Betreffenden bis in den Wahnsinn treiben. Dennoch können Magiebegabte auch Dienst an Gott leisten und versuchen einen Ausgleich zwischen den Mächten zu schaffen. Sie sind in der Lage, Kirchen zu betreten, selbst wenn sie dort keine Magie wirken können. An geweihten Orten ist Magie zu schwach, um angewandt zu werden. Anders sieht es bei jenen aus, welche ihre Kräfte von Satan erhalten haben. Als Gegenpart zu Gottes heller Macht wirken christliche Insignien besonders stark gegen Satansanhänger. Je stärker ein Mensch von Satan verdorben ist, desto verheerender wirkt die Macht Gottes gegen ihn und es ist ihm nicht mehr möglich, Gottes Haus zu betreten, ohne fatale Folgen zu erleiden. Geweihter Boden, wie ein christlich geweihter Friedhof, ist für ihn möglich zu betreten, über längere Zeit sollte er sich dort aber nicht aufhalten.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Satan und seine Anhänger</span></span><br />
<br />
In der christlich geprägten Legende um den Ursprung der Magiebegabten mag Satan entscheidend zu ihrer Entstehung beigetragen haben, doch Magie besteht seit Beginn der Zeit. Fast ebenso alt ist die Urangst vor einer dunklen Kraft, welche Übel verursacht. Sie trägt im Christentum den Namen Satan. Ob er tatsächlich an der Erschaffung der Hexen beteiligt waren, ist ungeklärt. Fakt ist aber, dass er keinen echten Einfluss auf Hexen hat. Seine einzige Möglichkeit, Magiebegabte für sich zu gewinnen, ist einen Handel im Austausch gegen Kräfte oder Leistungen.<br />
<br />
Satan ist im London des 19. Jahrhunderts der Gegenspieler Gottes. Gegen die zahlreichen Anhänger Gottes kann er nur wenig ausrichten, sich aber seine eigenen Anhänger suchen, was er vorwiegend unter den Hexen tut. An wem er Gefallen findet, den sucht er auf und bietet einen Pakt an. Eine andere Möglichkeit in seine Fänge zu geraten, ist ihn selbst oder mit Hilfe zu beschwören. Denen, die den Pakt mit ihm schließen, gibt Satan erweiterten Zugang zur Magie. Anwender der Magie werden dadurch noch mächtiger. Ihre Kräfte können dann mit Übung und Talent gar die naturgemäß erhöhte Macht eines Covens ersetzen. In Fällen, in denen die Magiebegabung nur schwach vorhanden ist, kann Satan diese erstarken lassen. Selbst gewöhnliche Menschen können durch einen Pakt mit Satan zu schwachen bis durchschnittlichen Hexen werden. Auch weiß Satan Wünsche zu erfüllen, wenn es ihm zu Vorteil gereicht. <br />
<br />
Im Gegenzug fordert Satan absolute Loyalität. Weshalb er Anhänger um sich schart, ist jedoch unbekannt. Man vermutet den Aufbau einer Armee oder nur um Chaos zu stiften. Tatsache ist, dass er an manchen Gefolgsleuten mehr Interesse hat als an anderen. Manche sehen ihn Abschluss des Paktes ihr gesamtes Leben nicht wieder, andere besucht er und erteilt ihnen Aufträge. Manchmal wohnt er sogar selbst einem Ritual bei. Mit dem umgekehrten Pentagramm kann man ihn rufen. Da er die bevorzugt, die machtversessen, chaotisch oder einzelgängerisch veranlagt sind, bleiben die meisten unter sich. Sie schließen sich nur zur Durchführung mächtiger Rituale zusammen, aber nur selten zu einem Coven. Sollte ein Anhänger Satans sich einem herkömmlichen Coven anschließen, sollte er seine Bindung zu Satan geheim zu halten. Hexen außerhalb von Satans Diensten halten nichts von seiner Gefolgschaft und bezeichnen sie abwertend als Malefizen. Treue fordert Satan mehr als alles andere. Ein Pakt mit ihm erfordert ein hohes Opfer, das als Sicherheit fungiert. Das kann etwa die Verschreibung der eigenen Seele sein.<br />
Ein Verrat an Satan zieht schwere Strafen bis hin zum Entzug der Magie oder dem Tod mit sich. Allein bei dem Versuch wird Satan unleidig und verwandelt das Leben seiner Abtrünnigen in einen Alptraum, nimmt ihnen Stück für Stück alles, was ihnen etwas bedeutet und zerstört sie, sollten sie sich ihm nicht rechtzeitig wieder anschließen.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Begleiter</span></span><br />
<br />
Zu Satans Gaben an einen seiner Magiebegabten gehört auch, dass er ihnen einen Begleiter zur Seite stellen kann. Bei diesem handelt es sich um einen niederen Dämon, der in den Dienst der Hexe befohlen wird und an die Gestalt eines Tieres gebunden ist. Jede Satanshexe verfügt nur über einen einzelnen Begleiter. Da dieser von Satan befohlen wird, sind seine Dienste jenen Hexen vorenthalten, die mit ihm im Bunde stehen. <br />
<br />
Ein Begleiter ist Bote, Ritualhelfer und Vertrauter einer Hexe. So besteht eine mentale Verbindung zwischen Begleiter und Hexe, über die Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen geteilt werden (ähnlich einer Stimme im Unterbewusstsein). Eine Hexe ist jedoch in der Lage die Verbindung bewusst zu blockieren. In diesem Zustand kann sie nicht auf Sinneseindrücke des Begleiters zurückgreifen, aber auch nicht unbeabsichtigt von ihnen überwältigt werden. Ein Begleiter kann nicht getötet und daher ungehindert als Blutquelle für Rituale verwendet werden. Auch wenn ein Begleiter die Nähe seiner Hexe sucht, kann er sich von ihr entfernen, beispielsweise um Aufträge zu erfüllen oder Botschaften an andere Hexenbegleiter zu überbringen, da sie untereinander nonverbal kommunizieren können. <br />
<br />
Wie alle von Satans Gaben ist der Dienst eines Begleiters mit einem Preis verbunden: Er ernährt sich vom Blut seiner Hexe. Wird ihm diese Opfergabe über lange Zeit hinweg verwehrt, so verweigert der Begleiter seinen Dienst, verkümmert oder wird frühzeitig von Satan zurückgefordert. Stirbt die Hexe oder wird ihr von Satan ihre Macht wieder entzogen, so wird der Begleiter zurück in Satans Reich berufen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><br />
Credits by Ela, Nicky und Beau. Vielen Dank <3</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Metropolitan Police | Scotland Yard]]></title>
			<link>https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2729</link>
			<pubDate>Sat, 29 Oct 2022 11:46:33 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2729</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Metropolitan Police | Scotland Yard</span></span></div>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschichte :</span> <br />
<br />
Die Metropolitan Police wurde 1829 durch Sir Robert Peel gegründet, um eine einheitliche Truppe unter zentraler Kontrolle zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu schaffen. Vorher existierten private Wachorganisationen wie die Watchmen und Einzelbehörden wie z.B. Bow Street und Thames Police. <br />
Die aktive Polizeiarbeit begann am September 1830, zu Beginn gab es nur uniformierte Polizisten (blaue Uniform entgegen dem Rot der Armee als ein Signal für die Bevölkerung), später gab es auch vereinzelt, und zu Beginn mehr inoffiziell, plain clothes officers, bis schließlich die Detective Branch 1842 gegründet wurde, ihre Aufgabe war es, Verbrechen vorzubeugen anstatt nachträgliche Ermittlungen durchzuführen<br />
<br />
So konnte man auf den Einsatz der Armee in zivilem Umfeld verzichten (1819 wurde auf dem St. Peter's Field eine Demonstration durch einen miitärischen Einsatz mit 15 Toten und 600 Verletzten aufgelöst). Mit einer einheitlichen Behörde war die Verbrechensbekämpfung nicht mehr nicht mehr  vom Wohlstand einzelner Bezirke und Privatpersonen abhängig. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Scotland Yard/Met Police:</span> Scotland Yard ist der traditionelle Name für das Hauptquartier der Londoner Metropolitan Police ( Verwaltungssitz der gesamten Met Police und Sitz der beiden leitenden Commissioner) und wird daher auch als Synonym für die gesamte Met Police verwendet, der Name leitet sich von einem kleinen, eingezäunten Feld im Londoner Stadtteil Whitehall ab, wo sich 1850 noch der Hauptsitz befindet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leitung:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zwei Commissioner</span> <br />
<br />
Lieutenant-Colonel Sir Charles Rowan<br />
Rechtsanwalt Richard Mayne; Friedensrichter<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Receiver</span> <br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">[Kaufmännischer Geschäftsführer]</span> <br />
John Wray<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Divisions</span><br />
Scotland Yard ist unter anderem Sitz der beiden leitenden Commissioners. In den Klammern stehen die Polizeistationen der jeweiligen Divisions. Das Divisionshauptquartier, in dem der Superintendent, und die Detectives der jeweiligen Division ihre Büros haben, ist die erste Station in jeder Division. Die anderen Stationen werden je nach ihrer Größe von Inspectors oder Sergeants geleitet.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aufbau einer Division</span><ul class="mycode_list"><li>Superintendent (Leiter einer Polizeistation)<br />
</li>
<li>Inspectors<br />
</li>
<li>Sergeants<br />
</li>
<li>Constables (Streifenpolizisten) </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Detective Branch:</span> <br />
Jeder Division wurden zwei Detectives zugeteilt, bei Scotland Yard gab es bei Gründung der Detective Branch zwei Inspectors und sechs Sergeants, über die Jahre hinweg gab es rund 60 Detectives, aber immer nur etwa dreißig zur selben Zeit über die ganze Stadt hinweg<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span> (Whitehall)<ul class="mycode_list"><li>Cannon Row, Hyde Park, Rochester Row, Wellington Arch </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B</span> (Westminster)<ul class="mycode_list"><li>Walton Street, Gerald Road, Chelsea, Walham Green, North Fulham </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">C</span> (St James's)<ul class="mycode_list"><li>Vine Street, Great Marlborough Street </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span> (Marylebone)<ul class="mycode_list"><li> Marylebone Lane, Crawford Place, Tottenham Court Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span> (Holborn)<ul class="mycode_list"><li>Bow Street, Hunter Street, Gray’s Inn Road, Waterloo Pier </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">F</span> (Covent Garden)<ul class="mycode_list"><li>Paddington Green, Notting Dale, Notting Hill, Kensington </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">G</span> (Finsbury)<ul class="mycode_list"><li> King’s Cross Road, Old Street, City Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">H</span> (Whitechapel) [Leman Street]<ul class="mycode_list"><li> Leman Street, Commercial Street, Wapping, Shadwell, Arbour Square </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">K</span> (Stepney)<ul class="mycode_list"><li>Limehouse, Bow, Poplar, Blackwall, Isle of Dogs, West Ham, Plaistow, Canning Town, North Woolwich, East Ham, Forest Gate, Ilford, Chadwell Heath, Dagenham, Barking </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span> (Lambeth)<ul class="mycode_list"><li>Kennington Lane, Kennington Road, Nine Elms, Battersea, Clapham, Lavender Hill </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M</span> (Southwark)<ul class="mycode_list"><li>Southwark, Tower Bridge, Grange Road, Rotherhithe, Carter Street, Deptford, Rodney Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N</span> (Islington)<ul class="mycode_list"><li>Stoke Newington, Islington, Highbury Vale, St Ann’s Road, Walthamstow, Tottenham, Edmonton, Chingford, Enfield Highway, Waltham Abbey, Cheshunt, Goffs Oak, Lea Bridge Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">P</span> (Camberwell)<ul class="mycode_list"><li>Peckham, Camberwell, East Dulwich, Brockley, West Dulwich, Sydenham, Lewisham, Penge, Southend Village, Beckenham, Bromley, Farnborough </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span> (Greenwich)<ul class="mycode_list"><li>Blackheath Road, East Greenwich, Westcombe Park, Lee Road, Woolwich, Shooters Hill, Eltham, Plumstead, Chislehurst, Sidcup, Belvedere, Erith, Bexley, St Mary Cray </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span> (Hampstead)<ul class="mycode_list"><li>Albany Street, St John’s Wood, West Hampstead, Hampstead, Golders Green, Hendon, Finchley, Whetstone, Edgware, Wealdstone, Barnet, Elstree, Bushey, South Mimms, Shenley </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">T</span> (Kensington)<ul class="mycode_list"><li>Hammersmith, Shepherd’s Bush, Chiswick, Brentford, Isleworth, Twickenham, Hounslow, Norwood Green, Teddington, Hampton, Sunbury, Bedfont, Harlington, Staines </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">V</span> (Wandsworth)<ul class="mycode_list"><li>Wandsworth, Barnes, Putney, Roehampton, Richmond, Wimbledon, Kingston, New Malden, Surbiton, Ditton, East Molesey, Kew </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rekrutierung:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Alter:</span> <ul class="mycode_list"><li>1829: 18 bis 35 Jahre, später nur noch zwischen 20 und 27  </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mindestgröße:</span>  <ul class="mycode_list"><li>1,75  (bei Personalmangel auch kleiner) </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Rekruten:</span>  <ul class="mycode_list"><li>Constables: Arbeiter oder ehemalige Soldaten und Matrosen mit geringen Aufstiegschancen<br />
]</li>
<li>höhere Ränge stammten aus aus höheren gesellschaftlichen Schichten </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausbildung :</span> <ul class="mycode_list"><li>zwei Wochen militärischer Drill </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Arbeit:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vorteile:</span> <ul class="mycode_list"><li>sichere Anstellung<br />
</li>
<li>regelmäßiges Einkommen </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Nachteile:</span><ul class="mycode_list"><li>niedrige Bezahlung, <br />
</li>
<li>hohe körperliche und geistige Belastung </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Arbeitsbedingungen:</span><ul class="mycode_list"><li>Arbeit bei jedem Wetter ohne offizielle Pause<br />
</li>
<li>Sechs-/Sieben-Tage-Woche (12 / 8 Stunden pro Tag ohne Verpflegung)<br />
</li>
<li>etwa 20 Meilen Fußmarsch pro Schicht für einen Constable<br />
</li>
<li>Aussagen vor Gericht nach dem Dienst<br />
</li>
<li>zahlreiche Krankheiten und unhygienische Bedingungen  führen dazu dass mehr Polizisten an Tuberkulose als an Schlägereien starben, <br />
</li>
<li>Bericht eines Polizeichirurgen 1856: Polizisten sind durch die Arbeit abgenutzt und leiden unter vorzeitiger Alterung, mangelnder Körperkraft und anderen körperlichen Gebrechen </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><ul class="mycode_list"><li>Hölzerne Schlagstöcke  <br />
</li>
<li>Handschellen und Holzrassel zum Alarmschlagen<br />
</li>
<li>Schusswaffen nur in seltenen Fällen </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Öffentliche Wahrnehmung:</span><ul class="mycode_list"><li>hohe Ablehnung, in ärmeren Gebieten (v.a. East End)  besonders hoch und brutal war; aus Furcht vor Überwachung und Unterdrückung und wegen der signifikanten Steuererhöhung, die nötig war Peeles Met Police zu finanzieren<br />
</li>
<li>in manchen Gebieten war es kaum möglich zu patrouillieren </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pension:</span><ul class="mycode_list"><li>nur an Polizisten mit mindestens 15 Dienstjahren, die durch ein ärztliches Attest als dienstunfähig eingestuft wurden oder das 60. Lebensjahr vollendet haben (Betrag der Rente hing von Dauer der Dienstzeit ab),<br />
</li>
<li>bei guter Führung eine Abfindung von bis zu £28 </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lohn:</span><ul class="mycode_list"><li>etwa £65 pro Jahr für einen einfachen Constable<br />
</li>
<li>zusätzliche Verdienste durch Abrechnung erbrachter Leistungen, ausgeschriebener Prämien, <br />
</li>
<li>Belohnungen wohlhabender Bürger bei erfolgreicher Verbrechensaufklärung (schätzungsweise £70 bis £100 zusätzlich im Jahr und bis zu dem fünffachen bei Unehrlichkeit/Korruption) </li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Metropolitan Police | Scotland Yard</span></span></div>
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschichte :</span> <br />
<br />
Die Metropolitan Police wurde 1829 durch Sir Robert Peel gegründet, um eine einheitliche Truppe unter zentraler Kontrolle zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu schaffen. Vorher existierten private Wachorganisationen wie die Watchmen und Einzelbehörden wie z.B. Bow Street und Thames Police. <br />
Die aktive Polizeiarbeit begann am September 1830, zu Beginn gab es nur uniformierte Polizisten (blaue Uniform entgegen dem Rot der Armee als ein Signal für die Bevölkerung), später gab es auch vereinzelt, und zu Beginn mehr inoffiziell, plain clothes officers, bis schließlich die Detective Branch 1842 gegründet wurde, ihre Aufgabe war es, Verbrechen vorzubeugen anstatt nachträgliche Ermittlungen durchzuführen<br />
<br />
So konnte man auf den Einsatz der Armee in zivilem Umfeld verzichten (1819 wurde auf dem St. Peter's Field eine Demonstration durch einen miitärischen Einsatz mit 15 Toten und 600 Verletzten aufgelöst). Mit einer einheitlichen Behörde war die Verbrechensbekämpfung nicht mehr nicht mehr  vom Wohlstand einzelner Bezirke und Privatpersonen abhängig. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Scotland Yard/Met Police:</span> Scotland Yard ist der traditionelle Name für das Hauptquartier der Londoner Metropolitan Police ( Verwaltungssitz der gesamten Met Police und Sitz der beiden leitenden Commissioner) und wird daher auch als Synonym für die gesamte Met Police verwendet, der Name leitet sich von einem kleinen, eingezäunten Feld im Londoner Stadtteil Whitehall ab, wo sich 1850 noch der Hauptsitz befindet.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leitung:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Zwei Commissioner</span> <br />
<br />
Lieutenant-Colonel Sir Charles Rowan<br />
Rechtsanwalt Richard Mayne; Friedensrichter<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Receiver</span> <br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size">[Kaufmännischer Geschäftsführer]</span> <br />
John Wray<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Divisions</span><br />
Scotland Yard ist unter anderem Sitz der beiden leitenden Commissioners. In den Klammern stehen die Polizeistationen der jeweiligen Divisions. Das Divisionshauptquartier, in dem der Superintendent, und die Detectives der jeweiligen Division ihre Büros haben, ist die erste Station in jeder Division. Die anderen Stationen werden je nach ihrer Größe von Inspectors oder Sergeants geleitet.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Aufbau einer Division</span><ul class="mycode_list"><li>Superintendent (Leiter einer Polizeistation)<br />
</li>
<li>Inspectors<br />
</li>
<li>Sergeants<br />
</li>
<li>Constables (Streifenpolizisten) </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Detective Branch:</span> <br />
Jeder Division wurden zwei Detectives zugeteilt, bei Scotland Yard gab es bei Gründung der Detective Branch zwei Inspectors und sechs Sergeants, über die Jahre hinweg gab es rund 60 Detectives, aber immer nur etwa dreißig zur selben Zeit über die ganze Stadt hinweg<br />
 <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">A</span> (Whitehall)<ul class="mycode_list"><li>Cannon Row, Hyde Park, Rochester Row, Wellington Arch </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B</span> (Westminster)<ul class="mycode_list"><li>Walton Street, Gerald Road, Chelsea, Walham Green, North Fulham </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">C</span> (St James's)<ul class="mycode_list"><li>Vine Street, Great Marlborough Street </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">D</span> (Marylebone)<ul class="mycode_list"><li> Marylebone Lane, Crawford Place, Tottenham Court Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">E</span> (Holborn)<ul class="mycode_list"><li>Bow Street, Hunter Street, Gray’s Inn Road, Waterloo Pier </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">F</span> (Covent Garden)<ul class="mycode_list"><li>Paddington Green, Notting Dale, Notting Hill, Kensington </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">G</span> (Finsbury)<ul class="mycode_list"><li> King’s Cross Road, Old Street, City Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">H</span> (Whitechapel) [Leman Street]<ul class="mycode_list"><li> Leman Street, Commercial Street, Wapping, Shadwell, Arbour Square </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">K</span> (Stepney)<ul class="mycode_list"><li>Limehouse, Bow, Poplar, Blackwall, Isle of Dogs, West Ham, Plaistow, Canning Town, North Woolwich, East Ham, Forest Gate, Ilford, Chadwell Heath, Dagenham, Barking </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">L</span> (Lambeth)<ul class="mycode_list"><li>Kennington Lane, Kennington Road, Nine Elms, Battersea, Clapham, Lavender Hill </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">M</span> (Southwark)<ul class="mycode_list"><li>Southwark, Tower Bridge, Grange Road, Rotherhithe, Carter Street, Deptford, Rodney Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N</span> (Islington)<ul class="mycode_list"><li>Stoke Newington, Islington, Highbury Vale, St Ann’s Road, Walthamstow, Tottenham, Edmonton, Chingford, Enfield Highway, Waltham Abbey, Cheshunt, Goffs Oak, Lea Bridge Road </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">P</span> (Camberwell)<ul class="mycode_list"><li>Peckham, Camberwell, East Dulwich, Brockley, West Dulwich, Sydenham, Lewisham, Penge, Southend Village, Beckenham, Bromley, Farnborough </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">R</span> (Greenwich)<ul class="mycode_list"><li>Blackheath Road, East Greenwich, Westcombe Park, Lee Road, Woolwich, Shooters Hill, Eltham, Plumstead, Chislehurst, Sidcup, Belvedere, Erith, Bexley, St Mary Cray </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">S</span> (Hampstead)<ul class="mycode_list"><li>Albany Street, St John’s Wood, West Hampstead, Hampstead, Golders Green, Hendon, Finchley, Whetstone, Edgware, Wealdstone, Barnet, Elstree, Bushey, South Mimms, Shenley </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">T</span> (Kensington)<ul class="mycode_list"><li>Hammersmith, Shepherd’s Bush, Chiswick, Brentford, Isleworth, Twickenham, Hounslow, Norwood Green, Teddington, Hampton, Sunbury, Bedfont, Harlington, Staines </li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">V</span> (Wandsworth)<ul class="mycode_list"><li>Wandsworth, Barnes, Putney, Roehampton, Richmond, Wimbledon, Kingston, New Malden, Surbiton, Ditton, East Molesey, Kew </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rekrutierung:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Alter:</span> <ul class="mycode_list"><li>1829: 18 bis 35 Jahre, später nur noch zwischen 20 und 27  </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mindestgröße:</span>  <ul class="mycode_list"><li>1,75  (bei Personalmangel auch kleiner) </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Rekruten:</span>  <ul class="mycode_list"><li>Constables: Arbeiter oder ehemalige Soldaten und Matrosen mit geringen Aufstiegschancen<br />
]</li>
<li>höhere Ränge stammten aus aus höheren gesellschaftlichen Schichten </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Ausbildung :</span> <ul class="mycode_list"><li>zwei Wochen militärischer Drill </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Arbeit:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Vorteile:</span> <ul class="mycode_list"><li>sichere Anstellung<br />
</li>
<li>regelmäßiges Einkommen </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Nachteile:</span><ul class="mycode_list"><li>niedrige Bezahlung, <br />
</li>
<li>hohe körperliche und geistige Belastung </li>
</ul>
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Arbeitsbedingungen:</span><ul class="mycode_list"><li>Arbeit bei jedem Wetter ohne offizielle Pause<br />
</li>
<li>Sechs-/Sieben-Tage-Woche (12 / 8 Stunden pro Tag ohne Verpflegung)<br />
</li>
<li>etwa 20 Meilen Fußmarsch pro Schicht für einen Constable<br />
</li>
<li>Aussagen vor Gericht nach dem Dienst<br />
</li>
<li>zahlreiche Krankheiten und unhygienische Bedingungen  führen dazu dass mehr Polizisten an Tuberkulose als an Schlägereien starben, <br />
</li>
<li>Bericht eines Polizeichirurgen 1856: Polizisten sind durch die Arbeit abgenutzt und leiden unter vorzeitiger Alterung, mangelnder Körperkraft und anderen körperlichen Gebrechen </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ausrüstung:</span><ul class="mycode_list"><li>Hölzerne Schlagstöcke  <br />
</li>
<li>Handschellen und Holzrassel zum Alarmschlagen<br />
</li>
<li>Schusswaffen nur in seltenen Fällen </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Öffentliche Wahrnehmung:</span><ul class="mycode_list"><li>hohe Ablehnung, in ärmeren Gebieten (v.a. East End)  besonders hoch und brutal war; aus Furcht vor Überwachung und Unterdrückung und wegen der signifikanten Steuererhöhung, die nötig war Peeles Met Police zu finanzieren<br />
</li>
<li>in manchen Gebieten war es kaum möglich zu patrouillieren </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pension:</span><ul class="mycode_list"><li>nur an Polizisten mit mindestens 15 Dienstjahren, die durch ein ärztliches Attest als dienstunfähig eingestuft wurden oder das 60. Lebensjahr vollendet haben (Betrag der Rente hing von Dauer der Dienstzeit ab),<br />
</li>
<li>bei guter Führung eine Abfindung von bis zu £28 </li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lohn:</span><ul class="mycode_list"><li>etwa £65 pro Jahr für einen einfachen Constable<br />
</li>
<li>zusätzliche Verdienste durch Abrechnung erbrachter Leistungen, ausgeschriebener Prämien, <br />
</li>
<li>Belohnungen wohlhabender Bürger bei erfolgreicher Verbrechensaufklärung (schätzungsweise £70 bis £100 zusätzlich im Jahr und bis zu dem fünffachen bei Unehrlichkeit/Korruption) </li>
</ul>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Jäger]]></title>
			<link>https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2728</link>
			<pubDate>Sat, 29 Oct 2022 11:27:36 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2728</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">The Protectors of England</span></span></div>
<br />
Schutzheilige: Die vierzehn Nothelfer<br />
<br />
Motto: Virtus, Protectio, Fides<br />
<br />
Die Protectors sind aus einem Zusammenschluss von Kreuzrittern im 12./13. Jahrhundert hervorgegangen, die sowohl im Heiligen Land als auch gegen die heidnischen Stämme im Baltikum gekämpft hatten. Daher bestehen die Protectors vorwiegend aus alteingesessenen Adelsfamilien, die Verbindungen nach Frankreich, Skandinavien und Preußen (vorwiegend aus deutschbaltischen Familien) haben. Zunächst galt ihr Kampf dem Heidentum, aber auch dem Aberglauben, wobei sie auf ihren Reisen feststellen mussten, dass es widernatürliche Wesen tatsächlich gibt, auch in ihren Heimatländern. Durch ihren Glauben vor direkten Auswirkungen gefeit, nahmen sie den Kampf gegen Wesen wie Hexen, Vampire und Werwölfe auf und sammelten über die Jahrhunderte ein reichhaltiges Wissen über die Natur solcher Kreaturen und deren Bekämpfung an. <br />
<br />
Durch die Renaissance und später die Aufklärung wie auch aufgrund des Fortschritts der Naturwissenschaften, wurden solche Wesen immer mehr als Ausgeburten mittelalterlichen Unwissens und Volksaberglaubens abgetan. Die Protectors waren zwar nie eine Vereinigung, die offen auftrat, aber es fiel immer schwerer Unterstützer und neue Mitglieder zu finden, so dass ihre Zahlen zeitweise schwanden und sich das Unheilige weiter ausbreiten konnte. So begann man Mitglieder aus unteren Schichten zu rekrutieren und Frauen in die Reihen der aktiven Protectors aufzunehmen.<br />
<br />
In England sind die Protectors im <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Distinguished Hunting und Travelling Club</span> organisiert, scheinbar einer von vielen Clubs gelangweilter Gentlemen, um sich bei Kartenspiel, Zigarren und Alkohol über das gemeinsame Hobby auszutauschen.<br />
<br />
Finanziert wird die Vereinigung über eine Stiftung, bei der sich über die Jahrhunderte ein beträchtliches Vermögen angesammelt hat. Sie dient dazu, die Reisen und Ausrüstung zu finanzieren und weiterzuentwickeln, ärmere Mitglieder zu unterstützen, Arztrechnungen zu bezahlen oder Hinterbliebene zu versorgen, die einen Angehörigen bei Ausübung seiner Mission verloren haben.<br />
<br />
Die Angehörigen der Gründungsfamilien sind eingeweiht, bei neuen Mitgliedern wird für die erste Zeit Geheimhaltung verlangt.<br />
<br />
Voraussetzungen sind ein starker christlicher Glaube, absolute Treue, körperliche und geistige Belastungsfähigkeit, Intelligenz, moralische Integrität und die Bereitschaft das eigene Leben zu geben.<br />
<br />
Die Zusammensetzung reicht von Mitgliedern des House of Lords bis zu den Angehörigen mittlerer und unterer Schichten. In den Gründerfamilien wird das Wissen an Männer wie Frauen weitergegeben, auch wenn diese seltener an der aktiven Bekämpfung der übernatürlichen Wesen beteiligt sind, jedoch ist es ihnen nicht untersagt. Die Einheirat in unwissende Familien wird zwar nicht gerne gesehen, doch muss Inzucht vermieden werden und falls sich ein Ehepartner als geeignet erweisen sollte, wird dieser rekrutiert. Es finden sich viele Angehörige des Klerus konfessionsunabhängig in den Reihen der Protectors.<br />
<br />
Die Protectors lehnen jede Form von Magie ab, selbst wenn es weiße Magie sein sollte und vertrauen stattdessen auf die neuesten technologischen Errungenschaften<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aufbau:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Grand Council</span><br />
Zusammenschluss der ältesten und erfahrensten Mitglieder, verwalten das Vermögen, besprechen das Vorgehen des Ordens, fassen Beschlüsse, sammeln das Wissen<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Grand Protectors</span><br />
Erfahrene und verdiente Mitglieder zumeist im Ruhestand, die ihr Wissen und Fähigkeiten als Ausbilder weitergeben, beraten den Grand Council<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Protectors</span><br />
spüren übernatürliche Wesen auf und bekämpfen sie, untersuchen Vorfälle, <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hunters</span><br />
Rekruten, werden je nach ihren Fähigkeiten eingesetzt, z.B. Ausspähen oder Sammeln von Informationen<br />
das Mindestalter ist vierzehn Jahre<br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Travellers</span></span></div>
<br />
Die Travellers, die sich der Bekämpfung von unheiligen Wesen verschworen haben, rekrutieren sich aus dem fahrenden Volk wie den Irish Travellers, Romani und Scottish Travellers wie auch Schaustellern und Zirkusleuten. Sie haben keine einheitliche Bezeichnung, sind aber in Clans organisiert, in denen die Tradition der Abwehr des Übernatürlichen und Gottlosen schon seit Jahrhunderten gepflegt wird. Sie sind überwiegend Katholiken, ihre Schutzheiligen sind St. Patrick,  St. Brigida,  St. Georg, St. Andreas und St. Bonifatius<br />
<br />
Viele Travellers sind abergläubisch und weißer Magie zugeneigt, nutzen auch die Dienste weißer Hexen, aber sind selbst nicht magisch begabt. Männer wie Frauen werden zu Jägern erzogen. Jedoch sind gerade die Clans der klassischen Traveller sehr patriarchal aufgebaut und von Frauen wird erwartet, dass sie sich um die Familie und Versorgung der Alten kümmern, sobald sie eigene Kinder haben. Im Großen und Ganzen wird diese Rollenverteilung akzeptiert, wie streng sie gelebt wird, hängt vom jeweiligen Clan ab. <br />
<br />
Da sie sich nicht von den gewöhnlichen Travellergruppen unterscheiden und nach deren Traditionen leben, sind sie genauso von den Vorurteilen aus der sesshaften Bevölkerung betroffen. Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt als fahrende Handwerker, Pferdehändler, Wanderarbeiter, Fischer, aber greifen auch auf Bettelei und Diebstahl zurück, wenn das Geld knapp wird. <br />
<br />
Die Traveller stehen im Konflikt mit den Protectors, sie halten im Notfall lieber mit konkurrierenden Clans zusammen als den Protectors zu weichen, die Konflikte können in Gewalt ausarten, aber selten tödlich. <br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Freie Jäger</span></span></div>
<br />
Die freien Jäger sind Menschen, die zufällig auf die Spur von übernatürlichen Wesen kommen und verschiedene Motive haben, sie zu jagen. <br />
<br />
Weder haben sie Kenntnis von den Protectors oder Travellern, noch verfügen sie über deren Erfahrungswerte und das überlieferte Wissen, da sie nur auf bekannte Legenden und Mythen zurückgreifen können, deren Zuverlässigkeit eher begrenzt ist. <br />
<br />
Ihr Erfolg bei der Jagd ist unterschiedlich ausgeprägt, sie handeln auf eigene Gefahr und haben oft keine nützlichen Verbindungen, da für die normale Bevölkerung Wesen wie Werwölfe, Hexen und Vampire nur Gestalten aus Schauergeschichten und Märchen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">The Protectors of England</span></span></div>
<br />
Schutzheilige: Die vierzehn Nothelfer<br />
<br />
Motto: Virtus, Protectio, Fides<br />
<br />
Die Protectors sind aus einem Zusammenschluss von Kreuzrittern im 12./13. Jahrhundert hervorgegangen, die sowohl im Heiligen Land als auch gegen die heidnischen Stämme im Baltikum gekämpft hatten. Daher bestehen die Protectors vorwiegend aus alteingesessenen Adelsfamilien, die Verbindungen nach Frankreich, Skandinavien und Preußen (vorwiegend aus deutschbaltischen Familien) haben. Zunächst galt ihr Kampf dem Heidentum, aber auch dem Aberglauben, wobei sie auf ihren Reisen feststellen mussten, dass es widernatürliche Wesen tatsächlich gibt, auch in ihren Heimatländern. Durch ihren Glauben vor direkten Auswirkungen gefeit, nahmen sie den Kampf gegen Wesen wie Hexen, Vampire und Werwölfe auf und sammelten über die Jahrhunderte ein reichhaltiges Wissen über die Natur solcher Kreaturen und deren Bekämpfung an. <br />
<br />
Durch die Renaissance und später die Aufklärung wie auch aufgrund des Fortschritts der Naturwissenschaften, wurden solche Wesen immer mehr als Ausgeburten mittelalterlichen Unwissens und Volksaberglaubens abgetan. Die Protectors waren zwar nie eine Vereinigung, die offen auftrat, aber es fiel immer schwerer Unterstützer und neue Mitglieder zu finden, so dass ihre Zahlen zeitweise schwanden und sich das Unheilige weiter ausbreiten konnte. So begann man Mitglieder aus unteren Schichten zu rekrutieren und Frauen in die Reihen der aktiven Protectors aufzunehmen.<br />
<br />
In England sind die Protectors im <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Distinguished Hunting und Travelling Club</span> organisiert, scheinbar einer von vielen Clubs gelangweilter Gentlemen, um sich bei Kartenspiel, Zigarren und Alkohol über das gemeinsame Hobby auszutauschen.<br />
<br />
Finanziert wird die Vereinigung über eine Stiftung, bei der sich über die Jahrhunderte ein beträchtliches Vermögen angesammelt hat. Sie dient dazu, die Reisen und Ausrüstung zu finanzieren und weiterzuentwickeln, ärmere Mitglieder zu unterstützen, Arztrechnungen zu bezahlen oder Hinterbliebene zu versorgen, die einen Angehörigen bei Ausübung seiner Mission verloren haben.<br />
<br />
Die Angehörigen der Gründungsfamilien sind eingeweiht, bei neuen Mitgliedern wird für die erste Zeit Geheimhaltung verlangt.<br />
<br />
Voraussetzungen sind ein starker christlicher Glaube, absolute Treue, körperliche und geistige Belastungsfähigkeit, Intelligenz, moralische Integrität und die Bereitschaft das eigene Leben zu geben.<br />
<br />
Die Zusammensetzung reicht von Mitgliedern des House of Lords bis zu den Angehörigen mittlerer und unterer Schichten. In den Gründerfamilien wird das Wissen an Männer wie Frauen weitergegeben, auch wenn diese seltener an der aktiven Bekämpfung der übernatürlichen Wesen beteiligt sind, jedoch ist es ihnen nicht untersagt. Die Einheirat in unwissende Familien wird zwar nicht gerne gesehen, doch muss Inzucht vermieden werden und falls sich ein Ehepartner als geeignet erweisen sollte, wird dieser rekrutiert. Es finden sich viele Angehörige des Klerus konfessionsunabhängig in den Reihen der Protectors.<br />
<br />
Die Protectors lehnen jede Form von Magie ab, selbst wenn es weiße Magie sein sollte und vertrauen stattdessen auf die neuesten technologischen Errungenschaften<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aufbau:</span> <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Grand Council</span><br />
Zusammenschluss der ältesten und erfahrensten Mitglieder, verwalten das Vermögen, besprechen das Vorgehen des Ordens, fassen Beschlüsse, sammeln das Wissen<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Grand Protectors</span><br />
Erfahrene und verdiente Mitglieder zumeist im Ruhestand, die ihr Wissen und Fähigkeiten als Ausbilder weitergeben, beraten den Grand Council<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Protectors</span><br />
spüren übernatürliche Wesen auf und bekämpfen sie, untersuchen Vorfälle, <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Hunters</span><br />
Rekruten, werden je nach ihren Fähigkeiten eingesetzt, z.B. Ausspähen oder Sammeln von Informationen<br />
das Mindestalter ist vierzehn Jahre<br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Travellers</span></span></div>
<br />
Die Travellers, die sich der Bekämpfung von unheiligen Wesen verschworen haben, rekrutieren sich aus dem fahrenden Volk wie den Irish Travellers, Romani und Scottish Travellers wie auch Schaustellern und Zirkusleuten. Sie haben keine einheitliche Bezeichnung, sind aber in Clans organisiert, in denen die Tradition der Abwehr des Übernatürlichen und Gottlosen schon seit Jahrhunderten gepflegt wird. Sie sind überwiegend Katholiken, ihre Schutzheiligen sind St. Patrick,  St. Brigida,  St. Georg, St. Andreas und St. Bonifatius<br />
<br />
Viele Travellers sind abergläubisch und weißer Magie zugeneigt, nutzen auch die Dienste weißer Hexen, aber sind selbst nicht magisch begabt. Männer wie Frauen werden zu Jägern erzogen. Jedoch sind gerade die Clans der klassischen Traveller sehr patriarchal aufgebaut und von Frauen wird erwartet, dass sie sich um die Familie und Versorgung der Alten kümmern, sobald sie eigene Kinder haben. Im Großen und Ganzen wird diese Rollenverteilung akzeptiert, wie streng sie gelebt wird, hängt vom jeweiligen Clan ab. <br />
<br />
Da sie sich nicht von den gewöhnlichen Travellergruppen unterscheiden und nach deren Traditionen leben, sind sie genauso von den Vorurteilen aus der sesshaften Bevölkerung betroffen. Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt als fahrende Handwerker, Pferdehändler, Wanderarbeiter, Fischer, aber greifen auch auf Bettelei und Diebstahl zurück, wenn das Geld knapp wird. <br />
<br />
Die Traveller stehen im Konflikt mit den Protectors, sie halten im Notfall lieber mit konkurrierenden Clans zusammen als den Protectors zu weichen, die Konflikte können in Gewalt ausarten, aber selten tödlich. <br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Freie Jäger</span></span></div>
<br />
Die freien Jäger sind Menschen, die zufällig auf die Spur von übernatürlichen Wesen kommen und verschiedene Motive haben, sie zu jagen. <br />
<br />
Weder haben sie Kenntnis von den Protectors oder Travellern, noch verfügen sie über deren Erfahrungswerte und das überlieferte Wissen, da sie nur auf bekannte Legenden und Mythen zurückgreifen können, deren Zuverlässigkeit eher begrenzt ist. <br />
<br />
Ihr Erfolg bei der Jagd ist unterschiedlich ausgeprägt, sie handeln auf eigene Gefahr und haben oft keine nützlichen Verbindungen, da für die normale Bevölkerung Wesen wie Werwölfe, Hexen und Vampire nur Gestalten aus Schauergeschichten und Märchen sind.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Werwölfe]]></title>
			<link>https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2717</link>
			<pubDate>Sat, 23 Jul 2022 22:31:04 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://ofmonstersandman.de/showthread.php?tid=2717</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft</span><br />
Die Entstehung der Werwölfe liegt so weit in der Vergangenheit, dass sie selbst darüber inzwischen nur noch Sagen und Legenden kennen. Dabei ist ungewiss, welches der Mythen seine Richtigkeit hat. Angeblich beschwor vor langer Zeit ein Hexenfluch sie herauf, doch zugleich gibt es auch eine Geschichte über den König Lykaon, der sich einen Fluch der Götter zuzog. Möglicherweise sind es aber auch nordische Wolfsmänner. <br />
Sie sind allerdings besonders verwundbar durch die Magie der Hexen, was nahe legt, dass diese bei der Schöpfung der Werwölfe einen Anteil hatten.<br />
<br />
Fakt ist, es gibt unterschiedliche Formen. Während manche einfach die Gestalt von großen Wölfen annehmen, sind andere fähig, zumindest kurzzeitig aufrecht zu gehen und mit den Pfoten rudimentär nach Dingen zu greifen. Gemeinsam ist ihnen jedoch eine stark instinktgetriebene Verhaltensweise in Wolfsform, die Hand in Hand mit dem Jagdtrieb und einem großen Blutdurst geht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
Die Wandlung zum Werwolf geht mit einer Vielzahl an Fähigkeiten einher, zu denen verstärkte Schnelligkeit und Kraft auch in Menschengestalt gehören. Besonders ausgeprägt wird auch der Geruchssinn, so dass sie problemlos in der Lage sind, Artgenossen auch über weite Entfernungen auszumachen. Ein Nebeneffekt ist ebenfalls eine erhöhte Körpertemperatur. Sinne und Können sind aber in Wolfsgestalt ausgeprägter, da diese aufgrund ihrer Form mehr darauf angelegt ist.<br />
Ab Zeitpunkt des Bisses treten auch gewisse Wesensveränderungen ein. Die Toleranzgrenze sinkt, man wird aufbrausender und leichter reizbar. Naht der Vollmond kann es zu Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit und Desorientierung kommen, ebenso wie scheinbar grundlose Angriffslustigkeit, die fast cholerische Züge trägt oder ein starker Hunger auf rohes Fleisch.<br />
<br />
Es ist schwer, beinahe unmöglich einen Werwolf zu töten. Man kann ihn zwar mit einer Waffe verwunden, die Verletzungen heilen aber übernatürlich schnell. Einzig abgeschlagene Körperteile wachsen nicht nach. Wirksamste Waffe gegen einen Werwolf ist Silber, das bei Berührung schwere Verbrennungen verursacht – auch in menschlicher Form. Narben von diesen Verletzungen bleiben ebenfalls auch in menschlicher Form. <br />
Sie können ertrinken, enthauptet oder verbrannt werden. Auch ein Stich mit einer silbernen Waffe ins Herz ist tödlich. <br />
Bei Tod nimmt der Werwolf wieder die Gestalt an, in der er geboren wurde. Gebissene Werwölfe verwandeln sich zurück in Menschen, geborene Werwölfe bleiben in Wolfsform. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Altersprozess & Sozialverhalten</span><br />
Geborene Werwölfe können bis zu zweihundert Jahre alt werden, gebissene etwas weniger, doch auch sie altern ab dem Zeitpunkt ihrer ersten Verwandlung deutlich langsamer.<br />
Viele bestreiten ihr Dasein als Einzelgänger, aber unter bestimmten Umständen kommt es auch zur Rudelbildung, in erster Linie um sich gegen einen äußeren Feind zu verteidigen (bsp. Vampire oder Jäger). Auf jeden Fall besitzen sie ein ausgeprägtes Revierverhalten und es kann durchaus zu Streitigkeiten und Kämpfen kommen, wenn einer in das Jagdgebiet des anderen eindringt. <br />
Es scheint auch eine instinktive Feindschaft zu den Vampiren zu geben, die wohl darin begründet ist, dass man sich gegenseitig als Bedrohung betrachtet und sich als ähnlich mächtige Kreaturen der Nacht Konkurrenz macht. Dazu kommt, dass Werwölfe an Vampiren den Geruch von altem Blut und totem Fleisch, Vampire bei Werwölfen den unangenehmen Geruch von 'nassem Hund' wittern, was die natürliche Abneigung untereinander verstärkt.<br />
<br />
Schöpfer und Nachfahre erkennen sich gegenseitig an der Duftnote, aber dadurch kommt nicht automatisch eine emotionale Bindung zustande. Was allerdings nicht bedeutet, dass sich gebissene Werwölfe nicht auch des Öfteren mit ihren Schöpfern zusammentun, um von deren Erfahrung zu lernen, sollte der Schöpfer ein Interesse daran haben, sich des Neulings an zu nehmen.<br />
Hunde können Werwölfe auch in Menschengestalt wittern.<br />
Geborene Werwölfe kommen in ihrer Wolfsgestalt zur Welt, ebenso wie sich auch die Mutter bei der Geburt aufgrund der Strapazen verwandelt. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorkommen</span> <br />
Werwölfe sind selten. Das liegt darin begründet, dass viele den Angriff eines Werwolfes nicht überleben und wer es doch tut, seine erste Verwandlung nur selten übersteht. Abgesehen von den gebissenen gibt es auch die geborenen Werwölfe, diese können allerdings nur aus der Verbindung von zwei Werwölfen hervorgehen, was noch seltener macht als die gebissenen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verwandlungsprozess</span><br />
Zur ersten Verwandlung nach dem Biss kommt es in einem Moment starker emotionaler Erregung. Diese ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch sehr gefährlich und gerade die erste Verwandlung kann sich über Stunden hin ziehen, weil der frischgebackene Wolf zumeist unbewusst gegen den Prozess ankämpft. Insgesamt ist es ein sehr unappetitlicher Prozess, die Haut schält sich blutig ab, Knochen brechen und innere Organe werden gewaltsam verändert.<br />
Oft kommt es vor, dass man seine erste Wandlung auch nicht überlebt. Die magischen Kräfte, die hier zugange sind, sind höchst unberechenbar, so dass nicht zwangsweise der erste Vollmond auch zur ersten Wandlung führt. Es soll auch Fälle geben, in denen die Bestie mehrere Mondphasen verschläft, bevor sie sich zum ersten Mal zeigt.<br />
Von diesem Zeitpunkt an ist jede übermäßig starke Gefühlsregung eine Gefahr für den jungen Wolf sich erneut zu verwandeln. Je besser die emotionale Kontrolle, desto geringer also die Gefahr. Ältere und erfahrenere Werwölfe erlangen eine gewisse Kontrolle über die Verwandlung. Das bedeutet aber nicht, dass sie die Wandlung zum Wolf willentlich herbeiführen können. Diese hat nur drei unterschiedliche Auslöser: emotionaler Aufruhr, Vollmond oder als Verteidigungsmechanismus gegen einen natürlichen Feind, wie etwa einen Vampir.<br />
Ähnliches gilt für den Bewusstseinszustand in Wolfsgestalt. Zu Anfang wird man zu einer instinktgetriebenen Bestie, der den menschlichen Teil vollkommen verdrängt. Aus diesen Gründen hat man so gut wie keine oder allerhöchstens verschwommene Erinnerungen, die Ähnlichkeit mit einem Albtraum haben mögen. <br />
Mit der Zeit werden auch die Erinnerungen klarer und das menschliche Bewusstsein bleibt auch in Wolfsgestalt stärker vorhanden und kann in manchen Augenblicken die Kontrolle zurück an sich reißen, wenn auch nicht von Dauer. Bei Vollmond ist die Bestie am stärksten, das Verhalten extrem aggressiv, das menschliche Bewusstsein fast vollständig ausgelöscht. Hier gelingt eine Rückverwandlung erst, wenn der Mond wieder abnimmt. <br />
War etwas anderes der Auslöser, verwandelt man sich zurück, sobald man die Selbstbeherrschung zurück erlangt und der Herzschlag wieder langsamer wird. Hierbei ist ein gewisses Maß an Selbstdisziplin also sehr hilfreich. Bei einer Verwandlung unabhängig des Mondzyklus, bleibt je nach Erfahrung und Können, der menschliche Teil präsenter, so dass er aktiv das Handeln beeinflussen kann. <br />
<br />
Jeder Werwolf nimmt die gleiche Gestalt an, wie sein Schöpfer oder seine Eltern. Waren sie humanoide Werwölfe, so wird es auch der Nachfahre. Ebenso verhält es sich mit denen, deren Gestalt denen riesiger Wölfe gleicht.<br />
<br />
Ein Kalender mit den Mondphasen findet sich übrigens hier:<br />
<a href="https://kalender12.de/mondkalender/1850/september" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://kalender12.de/mondkalender/1850/september</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Herkunft</span><br />
Die Entstehung der Werwölfe liegt so weit in der Vergangenheit, dass sie selbst darüber inzwischen nur noch Sagen und Legenden kennen. Dabei ist ungewiss, welches der Mythen seine Richtigkeit hat. Angeblich beschwor vor langer Zeit ein Hexenfluch sie herauf, doch zugleich gibt es auch eine Geschichte über den König Lykaon, der sich einen Fluch der Götter zuzog. Möglicherweise sind es aber auch nordische Wolfsmänner. <br />
Sie sind allerdings besonders verwundbar durch die Magie der Hexen, was nahe legt, dass diese bei der Schöpfung der Werwölfe einen Anteil hatten.<br />
<br />
Fakt ist, es gibt unterschiedliche Formen. Während manche einfach die Gestalt von großen Wölfen annehmen, sind andere fähig, zumindest kurzzeitig aufrecht zu gehen und mit den Pfoten rudimentär nach Dingen zu greifen. Gemeinsam ist ihnen jedoch eine stark instinktgetriebene Verhaltensweise in Wolfsform, die Hand in Hand mit dem Jagdtrieb und einem großen Blutdurst geht. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fähigkeiten</span><br />
Die Wandlung zum Werwolf geht mit einer Vielzahl an Fähigkeiten einher, zu denen verstärkte Schnelligkeit und Kraft auch in Menschengestalt gehören. Besonders ausgeprägt wird auch der Geruchssinn, so dass sie problemlos in der Lage sind, Artgenossen auch über weite Entfernungen auszumachen. Ein Nebeneffekt ist ebenfalls eine erhöhte Körpertemperatur. Sinne und Können sind aber in Wolfsgestalt ausgeprägter, da diese aufgrund ihrer Form mehr darauf angelegt ist.<br />
Ab Zeitpunkt des Bisses treten auch gewisse Wesensveränderungen ein. Die Toleranzgrenze sinkt, man wird aufbrausender und leichter reizbar. Naht der Vollmond kann es zu Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit und Desorientierung kommen, ebenso wie scheinbar grundlose Angriffslustigkeit, die fast cholerische Züge trägt oder ein starker Hunger auf rohes Fleisch.<br />
<br />
Es ist schwer, beinahe unmöglich einen Werwolf zu töten. Man kann ihn zwar mit einer Waffe verwunden, die Verletzungen heilen aber übernatürlich schnell. Einzig abgeschlagene Körperteile wachsen nicht nach. Wirksamste Waffe gegen einen Werwolf ist Silber, das bei Berührung schwere Verbrennungen verursacht – auch in menschlicher Form. Narben von diesen Verletzungen bleiben ebenfalls auch in menschlicher Form. <br />
Sie können ertrinken, enthauptet oder verbrannt werden. Auch ein Stich mit einer silbernen Waffe ins Herz ist tödlich. <br />
Bei Tod nimmt der Werwolf wieder die Gestalt an, in der er geboren wurde. Gebissene Werwölfe verwandeln sich zurück in Menschen, geborene Werwölfe bleiben in Wolfsform. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Altersprozess & Sozialverhalten</span><br />
Geborene Werwölfe können bis zu zweihundert Jahre alt werden, gebissene etwas weniger, doch auch sie altern ab dem Zeitpunkt ihrer ersten Verwandlung deutlich langsamer.<br />
Viele bestreiten ihr Dasein als Einzelgänger, aber unter bestimmten Umständen kommt es auch zur Rudelbildung, in erster Linie um sich gegen einen äußeren Feind zu verteidigen (bsp. Vampire oder Jäger). Auf jeden Fall besitzen sie ein ausgeprägtes Revierverhalten und es kann durchaus zu Streitigkeiten und Kämpfen kommen, wenn einer in das Jagdgebiet des anderen eindringt. <br />
Es scheint auch eine instinktive Feindschaft zu den Vampiren zu geben, die wohl darin begründet ist, dass man sich gegenseitig als Bedrohung betrachtet und sich als ähnlich mächtige Kreaturen der Nacht Konkurrenz macht. Dazu kommt, dass Werwölfe an Vampiren den Geruch von altem Blut und totem Fleisch, Vampire bei Werwölfen den unangenehmen Geruch von 'nassem Hund' wittern, was die natürliche Abneigung untereinander verstärkt.<br />
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Schöpfer und Nachfahre erkennen sich gegenseitig an der Duftnote, aber dadurch kommt nicht automatisch eine emotionale Bindung zustande. Was allerdings nicht bedeutet, dass sich gebissene Werwölfe nicht auch des Öfteren mit ihren Schöpfern zusammentun, um von deren Erfahrung zu lernen, sollte der Schöpfer ein Interesse daran haben, sich des Neulings an zu nehmen.<br />
Hunde können Werwölfe auch in Menschengestalt wittern.<br />
Geborene Werwölfe kommen in ihrer Wolfsgestalt zur Welt, ebenso wie sich auch die Mutter bei der Geburt aufgrund der Strapazen verwandelt. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vorkommen</span> <br />
Werwölfe sind selten. Das liegt darin begründet, dass viele den Angriff eines Werwolfes nicht überleben und wer es doch tut, seine erste Verwandlung nur selten übersteht. Abgesehen von den gebissenen gibt es auch die geborenen Werwölfe, diese können allerdings nur aus der Verbindung von zwei Werwölfen hervorgehen, was noch seltener macht als die gebissenen.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verwandlungsprozess</span><br />
Zur ersten Verwandlung nach dem Biss kommt es in einem Moment starker emotionaler Erregung. Diese ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch sehr gefährlich und gerade die erste Verwandlung kann sich über Stunden hin ziehen, weil der frischgebackene Wolf zumeist unbewusst gegen den Prozess ankämpft. Insgesamt ist es ein sehr unappetitlicher Prozess, die Haut schält sich blutig ab, Knochen brechen und innere Organe werden gewaltsam verändert.<br />
Oft kommt es vor, dass man seine erste Wandlung auch nicht überlebt. Die magischen Kräfte, die hier zugange sind, sind höchst unberechenbar, so dass nicht zwangsweise der erste Vollmond auch zur ersten Wandlung führt. Es soll auch Fälle geben, in denen die Bestie mehrere Mondphasen verschläft, bevor sie sich zum ersten Mal zeigt.<br />
Von diesem Zeitpunkt an ist jede übermäßig starke Gefühlsregung eine Gefahr für den jungen Wolf sich erneut zu verwandeln. Je besser die emotionale Kontrolle, desto geringer also die Gefahr. Ältere und erfahrenere Werwölfe erlangen eine gewisse Kontrolle über die Verwandlung. Das bedeutet aber nicht, dass sie die Wandlung zum Wolf willentlich herbeiführen können. Diese hat nur drei unterschiedliche Auslöser: emotionaler Aufruhr, Vollmond oder als Verteidigungsmechanismus gegen einen natürlichen Feind, wie etwa einen Vampir.<br />
Ähnliches gilt für den Bewusstseinszustand in Wolfsgestalt. Zu Anfang wird man zu einer instinktgetriebenen Bestie, der den menschlichen Teil vollkommen verdrängt. Aus diesen Gründen hat man so gut wie keine oder allerhöchstens verschwommene Erinnerungen, die Ähnlichkeit mit einem Albtraum haben mögen. <br />
Mit der Zeit werden auch die Erinnerungen klarer und das menschliche Bewusstsein bleibt auch in Wolfsgestalt stärker vorhanden und kann in manchen Augenblicken die Kontrolle zurück an sich reißen, wenn auch nicht von Dauer. Bei Vollmond ist die Bestie am stärksten, das Verhalten extrem aggressiv, das menschliche Bewusstsein fast vollständig ausgelöscht. Hier gelingt eine Rückverwandlung erst, wenn der Mond wieder abnimmt. <br />
War etwas anderes der Auslöser, verwandelt man sich zurück, sobald man die Selbstbeherrschung zurück erlangt und der Herzschlag wieder langsamer wird. Hierbei ist ein gewisses Maß an Selbstdisziplin also sehr hilfreich. Bei einer Verwandlung unabhängig des Mondzyklus, bleibt je nach Erfahrung und Können, der menschliche Teil präsenter, so dass er aktiv das Handeln beeinflussen kann. <br />
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Jeder Werwolf nimmt die gleiche Gestalt an, wie sein Schöpfer oder seine Eltern. Waren sie humanoide Werwölfe, so wird es auch der Nachfahre. Ebenso verhält es sich mit denen, deren Gestalt denen riesiger Wölfe gleicht.<br />
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Ein Kalender mit den Mondphasen findet sich übrigens hier:<br />
<a href="https://kalender12.de/mondkalender/1850/september" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://kalender12.de/mondkalender/1850/september</a>]]></content:encoded>
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